10. Dezember 2025

Katastrophenschutzdidaktik

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Die Katastrophenschutzdidaktik ist die wissenschaftliche Lehre davon, wie Menschen im professionellen und ehrenamtlichen Katastrophenschutz lernen und geschult werden, um in komplexen, dynamischen und risikobehafteten Lagen kompetent zu handeln. Sie ist innerhalb des Bevölkerungsschutzes verortet und bildet gemeinsam mit der Zivilschutzdidaktik ein Teilfeld der übergeordneten Bevölkerungsschutzdidaktik, die alle didaktischen Prozesse im Bevölkerungsschutz umfasst.

Die Katastrophenschutzdidaktik befasst sich mit der Gestaltung, Analyse und Reflexion von Lehr-, Lern- und Kompetenzentwicklungsprozessen für Einsatz-, Führungs- und Ausbildungskräfte. Sie verbindet Ansätze der Bildungswissenschaft, Technikdidaktik, Organisationspädagogik und Resilienzforschung, um Lernprozesse in operativen Einsatzkontexten gezielt zu gestalten.

Ziel ist es, Einsatzkräfte zu befähigen, in komplexen, dynamischen und unsicheren Lagen adaptiv, kooperativ und reflektiert zu handeln. Sie trägt damit zur Professionalisierung und Wertschätzung der im Katastrophenschutz tätigen Menschen bei und bildet ein eigenständiges Forschungsfeld innerhalb der Bevölkerungsschutzdidaktik.

Spannende Einblicke in die Menschen hinter der digitalen Transformation finden Sie auf der Serien-Seite: Behind Digitalization.
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