Bau- & Immobilienwirtschaft: 24 Tipps für 2024

Die Bau- und Immobilienwirtschaft steht vor vielen Herausforderungen, welche durch technologische und gesellschaftliche Veränderungen geprägt sind. Das beeinflusst sowohl unser Leben als auch unser Arbeiten. Im Folgenden stelle ich Ihnen 24 Tipps für 2024 vor.

Tipp 1: Verstehen Sie die digitale Transformation

Die digitale Transformation spielt eine zunehmend wichtige Rolle in der Bau- und Immobilienbranche. Sie prägt sowohl die Art und Weise, wie wir arbeiten, als auch die Produkte und Dienstleistungen, die wir anbieten und abnehmen. Bauen Sie deshalb kontinuierlich Ihre digitale Kompetenz durch Weiterbildung und lebenslanges Lernen aus und machen Sie sich mit den neuesten Visionen und Technologien vertraut wie z.B. Automatisierung und Robotik.

Tipp 2: Erfassen Sie Nachhaltigkeit als Leitprinzip

Verstehen Sie das Prinzip der Nachhaltigkeit und betonen Sie soziale Verantwortung in Ihrer Arbeit. Besuchen Sie Fachmessen, um die neuesten nachhaltigen Praktiken, Technologien und Materialien kennenzulernen. Die Messen der Green World Tour sind für Sie vieleicht interessant. Machen Sie sich auch mit den verschiedenen Zertifizierungen vertraut, z.B. Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB), Leadership in Energy and Environmental Design (LEED), Building Research Establishment Environmental Assessment Methodology (BREEAM), Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG).

Tipp 3: Nutzen Sie die BIM Methode

Eignen Sie sich Wissen zu Building Information Modeling (BIM) an (einen einführenden Beitrag dazu finden Sie hier). Nutzen Sie dieses Wissen für eine effizientere Planung und Zusammenarbeit in Projekten. Melden Sie sich z.B. für Online-Seminare an, um Ihre Kenntnisse zu erweitern. Sie finden beispielsweise über DIN/ Beuth Seminare und Fortbildungen zu unterschiedlichsten Themen im Bereich BIM. Erfassen Sie auch die möglichen Potentiale von BIM to Field/ Field to BIM und der Kooperation am digitalen Zwilling.

Tipp 4: Experimentieren Sie mit KI-gestützten Tools

Verstehen Sie den Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI). Experimentieren Sie selbst mit verschiedenen Tools, wie z.B. ChatGPT, Google Bard/ Gemini, Jasper AI, Grammarly, Dall-E 3, Midjourney, Stable Diffusion, Easy Diffusion, Beautiful.ai, genei.ai, DeepL, Fireflies.ai. Erweitern und festigen Sie Ihr Wissen durch Bücher, Blogs oder in dem Sie an Webinaren teilnehmen, um sich mit der Verwendung von KI-basierten Werkzeugen weiter vertraut zu machen.

Tipp 5: Verstehen Sie rechtliche Aspekte der Künstlichen Intelligenz (KI)

Bauen Sie Ihr Wissen aus über die rechtlichen und regulatorischen Konsequenzen von KI, z.B. hinsichtlich Datenschutz- und Datensicherheits, Urheberrecht und Haftungsfragen. Lesen Sie dazu aktuelle Beiträge, nehmen Sie an Fachdiskussionen teil und tauschen Sie sich mit Juristen und weiteren Experten aus. Die Bertelsmann Stiftung hat zum Beispiel einen interessanten Praxisleitfaden zu rechtlichen Fragen in Unternehmen veröffentlicht.

Tipp 6: Experimentieren Sie mit Virtual Reality und Augmented Reality (VR/AR)

Nutzen Sie VR- und AR-Apps auf Ihrem Smartphone, um sich mit diesen Technologien vertraut zu machen. Erlangen Sie ein Verständnis darüber, wie VR und AR in Ihrem Arbeitsbereich hilfreich sein kann und wie Sie die positiven Potentiale nutzen können. Fangen Sie direkt in Ihrem eigenen Lebensumfeld an zu experimentieren. Der Klassiker für mich ist noch immer Pokemon Go. Aber auch andere Apps machen Spaß und zeigen das Potential von VR/AR. Zum Beispiel für Möbel die IKEA App, für den Kleidungskauf die Apps von Wanna, wenn Sie in einer fremden Stadt sind die Virtlo App (andoid, apple), wenn Sie ein neues Tattoo haben wollen die App Inkhunter (android, apple, Hinweis: nicht mehr für neuere Android Versionen verfügbar) oder wenn sie gerne wissen wollen welche Sterne oder Kometen am Himmel sind die App Star Walk 2.

Tipp 7: Nutzen Sie die Möglichkeiten von IoT (Internet of Things)

Informieren Sie sich über IoT-Sensoren. Zum Beispiel Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren, Näherungssensoren, Beschleunigungssensoren, PIR-Sensoren für Bewegungen, Vibrationssensoren, Wasserqualitätssensoren, Bildsensoren und andere. Verstehen Sie, wie Sensoren zu einem komplexen System vernetzt werden können. Recherchieren Sie zu verschiedenen Nutzungsszenarien und bauen Sie sich ein Bild darüber auf, wie IoT ihr Leben und Arbeiten bereichern kann.

Tipp 8: Erkennen Sie das Potential von Smart Building

Verstehen Sie Smart Building-Technologien, die z.B. Türen-, Fenster- und Sicherheitssysteme zentral steuern und zu einer nachhaltigen Gebäudeautomation beitragen. Lesen Sie Fachbücher und besuchen Sie Webinare über Smart-Home-Technologien. Probieren Sie selbst aus Ihr eigenes Zuhause intelligenter und effizienter zu gestalten und lernen dabei aus erster Hand.

Tipp 9: Bauen Sie Kenntnisse zu Cybersecurity auf

Bilden Sie sich weiter im Bereich der Cybersecurity. Verknüpfen Sie dieses Wissen mit relevanten Methoden und Technologien, wie z.B. die BIM-Methode, Künstliche Intelligenz, Internet of Things und Smart Buildings. Mit meinem Kollegen Arnim Spengler habe ich 2018 einen Beitrag zum Thema Datensicherheit und BIM veröffentlicht. Die Relevanz dieses Themas ist bis heute ungebrochen hoch.

Tipp 10: Nutzen Sie Tools zur Datenanalyse

Bauen Sie Ihre Kompetenz hinsichtlich Datenanalyse aus, um fundierte Entscheidungen zu treffen. Entwickeln Sie ein Bewußtsein dafür wo und in welcher Form Daten anfallen und wie diese zur Entscheidungsunterstützung genutzt werden können. Erkennen Sie den Zusammenhang zu angrenzenden Gebieten wie z.B. Künstliche Intelligenz oder Predictive Maintenance. Beispiele von Tools sind Alteryx Analytics Process Automation, AWS SageMaker (Amazon), H2O AI Cloud, IBM SPSS (ein Klassiker), RapidMiner und Tibco.

Tipp 11: Erkennen Sie das Potential von Remote Inspektion

Verstehen Sie den Einsatz von Drohnen und Ferninspektionen zur Überwachung von Bauprojekten. Bauen Sie Wissen auf über verschiedene Technologien und was Sie benötigen würden für die Umsetzung von Remote Inspektionen. Beispielsweise brauchen Sie Tools mit intuitiver Benutzeroberfläche, mobil funktionierende Videofunktionalität mit Bandbreitenoptimierung, je nach Setting und Ziel Augmented-Reality-Funktionalität, Live-Standortverfolgung, Tools und technische Infrastruktur zur Datenspeicherung, Dokumentation und Berichterstattung, Einbindung von Künstlicher Intelligenz zur Analyse. Überlegen Sie auch mit welchen Partnern Sie zusammenarbeiten könnten, um Synergien zu schaffen.

Tipp 12: Verstehen Sie Blockchain-Technologie

Die Blockchain-Technologie, bekannt als das Rückgrat von Kryptowährungen wie Bitcoin, findet immer mehr Anwendung in verschiedenen Branchen. Versuchen Sie zu verstehen, wie Verträge und Projektmanagement durch Smart Contracts auf der Blockchain automatisiert werden können (selbstausführende Verträge, automatische Freigabe von Zahlungen, verbesserte Datensicherheit u.a.). Wenn Sie weiter in die Tiefe gehen wollen, experimentieren Sie mit Plattformen wie z.B. Etherium Test-Netzwerken (simulierte Version der Blockchain, z.B. Ropsten, Rinkeby, Kovan), CryptoZombies (ein interaktives Lernspiel zum Programmieren von Smart Contracts auf Ethereum in Solidity), Blockchain Demo (interaktive Webanwendung zur visuellen Darstellung von Blockchain-Konzepten), Truffle Suite (Entwicklungsframework für Ethereum, welches das Erstellen und Testen von Smart Contracts erleichtert).

Tipp 13: Minimieren Sie Umweltauswirkungen

Verringern Sie durch überlegte Entscheidungen die Umweltauswirkungen Ihres Handelns und reduzieren Sie damit die Nutzung natürlicher Ressourcen sowohl in Ihren Projekten als auch in Ihrem unmittelbaren Lebens- und Arbeitsumfeld. Reduzieren Sie Ihren persönlichen ökologischen Fußabdruck, indem Sie bewusst konsumieren. Das kann beinhalten, weniger zu fliegen, öffentliche Verkehrsmittel oder öfter das Rad zu nutzen oder in energieeffiziente Geräte zu investieren. Wenn Sie wissen wollen, wie Ihr aktueller ökologischen Fußabdruck ausschaut, finden Sie auf der Webseite von WWF Deutschland (World Wide Fund For Nature) ein hilfreiches Tool.

Tipp 14: Bauen Sie ein Bewußtsein für demografische Entwicklungen auf

Informieren Sie sich über die Bedürfnisse älterer Menschen und integrieren Sie diese in Ihre zukünftigen Entscheidungen und Projekte. Bleiben Sie über demografische Trends informiert und verstehen Sie die Vielfalt innerhalb der Bevölkerung. Verstehen Sie die unterschiedlichen Bedürfnisse von verschiedenen Altersgruppen, Kulturen und sozialen Schichten. Untermauern Sie Ihre gewonnenen Einblicke mit aktuellen Bevölkerungsstatistiken, Migrationstrends oder Geburtenraten. Seien und bleiben Sie stets offen für Veränderungen in der Gesellschaft und denken Sie darüber nach, wie diese Veränderungen Ihre Lebens- und Arbeitsweise beeinflussen können.

Tipp 15: Nehmen Sie eine globale Perspektive ein

Entwickeln Sie eine globale Perspektive und nehmen Sie eine wertschätzende Einstellung gegenüber verschiedenen Kulturen ein. Informieren Sie sich regelmäßig über globale Entwicklungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft und denken Sie systematisch. Dies kann durch das Lesen internationaler Fachzeitschriften, das Verfolgen relevanter Online-Plattformen, Teilnahme an interkulturellen Workshops oder den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Ländern geschehen. Eine neue Sprache zu lernen kann sie sowohl privat weiter bringen als auch die Kommunikation mit internationalen Partnern und Kunden erleichtern.

Tipp 16: Denken Sie kunden- und bedürfnisorientiert

Verstehen Sie erst die Bedürfnisse und Probleme Ihres Gegenübers oder der Gemeinschaft. Pflegen und verbessern Sie Ihre Fähigkeiten im aktiven Zuhören. Achten Sie darauf, was Ihr Gegenüber sagt und (insbesondere!) was sie oder er nicht sagen. So können Sie Bedürfnisse und innere Beweggründe besser verstehen und angemessen darauf reagieren. Versuchen Sie dabei, sich in die Lage der anderen Person hineinzuversetzen. Die sechs Hüte nach de Bono können Ihnen dabei helfen. Schließlich sollten Sie Feedback von Menschen aus Ihrer Umgebung ernst nehmen und als Chance zur persönlichen Verbesserung verstehen.

Tipp 17: Seien Sie offen für transdisziplinäre Ansätze

Denken und Arbeiten Sie transdisziplinär, z.B. mit Architektinnen und Architekten, Ingenieurinnen und Ingenieuren, IT-Spezialistinnen und -spezialisten, Juristinnen und Juristen, Soziologinnen und Soziologen, Medizinerinnen und Medizinern u.a.. Nehmen Sie dabei eine wertschätzende und positive Grundhaltung auf Augenhöhe ein. Lernen Sie von diesen Kolleginnen und Kollegen und verknüpfen Sie das neu erlangte Wissen mit Ihrer eigenen Expertise. Seien Sie dabei offen für kreative und unkonventionelle Lösungen. Nutzen Sie kreative Techniken wie Brainstorming oder Design Thinking, um Probleme aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und innovative Lösungen zu finden. Hinterfragen Sie stets etablierte Denkmuster und haben Sie den Mut neue Wege zu beschreiten.

Tipp 18: Bleiben Sie flexibel, agil und resilient

Spätestens nach der COVID-19-Pandemie haben wir gelernt wie wichtig es ist sich schnell auf verändernde Situationen einstellen zu können. Erhalten und erweitern Sie die Fähigkeit, sich schnell an veränderte Umstände anzupassen. Sei es in Bezug auf neue Technologien, veränderte Marktbedingungen oder unerwartete Projektherausforderungen. Fördern Sie zudem Ihre Widerstands- und Anpassungsfähig und bleiben Sie stets ruhig und gelassen. Hilfreich sind dabei effektive Strategien zur Stressbewältigung. Das fängt mit einem gut strukturierten Kalender und genügend Schlaf an und geht weiter mit regelmäßigen Pausenzeiten (an die Sie sich halten!), Entspannungstechniken, regelmäßiger körperlicher Aktivität und ausgewogener, regelmäßiger Ernährung.

Tipp 19: Erhalten Sie die Fähigkeit für Remote-Arbeit

Die Fähigkeit zur Remote-Arbeit ist in der modernen Arbeitswelt kaum noch weg zu denken. Bleiben Sie versiert im Umgang mit Remote-Arbeit und der Zusammenarbeit in virtuellen Teams. Einen einführenden Beitrag zu hybriden Arbeitsmodellen und deren Auswirkungen finden Sie hier. Halten Sie sich aktuell hinsichtlich Methoden und Tools, welche die Kommunikation und Zusammenarbeit in verteilten Projektteams erleichtern. Kenntnisse in gängigen Remote-Work-Tools wie Videokonferenzsoftware, Projektmanagement-Tools und Cloud-Diensten sind unerlässlich. Auch das Bereithalten von aktueller Infrastruktur gehört dazu. Neben der Technik ist es wichtig, dass Sie Ihre Kommunikationsfähigkeit entsprechend anpassen, da E-Mails und Instant Messaging in der Remote-Arbeit die vorherrschenden Mittel geworden sind. Was bei alle dem oft vergessen wird: Arbeiten Sie an Ihrer Selbstmotivation und Disziplin, denn Remote-Arbeit erfordert ein hohes Maß an Eigeninitiative und Selbststeuerung.

Tipp 20: Erweitern und Pflegen Sie Ihr Netzwerk

Investieren Sie in Networking und den Aufbau von Beziehungen. Nehmen Sie regelmäßig an Branchentreffen teil (Immobilienmessen, Baumessen). Diese Veranstaltungen sind ideale Gelegenheiten, um Kontakte zu knüpfen und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Daneben sollten Sie auch zielgerichtet digitale Netzwerke und Soziale Medien (z.B LinkedIn, Xing, X – ehem. Twitter) nutzen, um berufliche Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Solche Plattformen sind hervorragende Werkzeuge, um Ihr professionelles Netzwerk zu erweitern. Teilen Sie Ihr Wissen, beteiligen Sie sich an Diskussionen und vernetzen Sie sich mit Branchenexperten, um von deren Wissen und Erfahrungen zu profitieren. Vergessen Sie aber nicht: Ein Netzwerk muss gepflegt werden. Ein kurzes Treffen, ein Telefonanruf oder eine E-Mail können helfen, die Verbindung aufrechtzuerhalten. Auch im privaten Bereich!

Tipp 21: Bauen Sie Beziehungen zu Tech-Start-Ups auf

Die Bau- und Immobilienwirtschaft steht vor einer Welle technologischer Innovationen. Eine der besten Methoden, um auf dieser Welle zu surfen, ist der Aufbau von Beziehungen zu Tech-Start-Ups. Diese jungen Unternehmen bringen oft frische, unkonventionelle Ideen und fortschrittliche Technologien mit, die traditionelle Prozesse und Praktiken revolutionieren können. Vernetzen Sie sich mit solchen Tech-Start-ups, um innovative Lösungen für Ihre Projekte zu finden. Besuchen Sie Technologie-Events, Innovationsforen und Start-Up-Messen. Auf der BAU gibt es z.B. die Start-up Area. Auch auf der Tech in Construction und der DigitalBau treffen Sie regelmäßig vielversprechende Start-Ups. Diese bieten eine hervorragende Möglichkeit, um Kontakte zu knüpfen und die neuesten Trends und Entwicklungen zu erfahren. Profitieren Sie von der Aufbruchstimmung und versuchen Sie ein First Mover zu sein. Ein interessantes Start-Up ist z.B. Bredic, dass sich auf die automatisierte Überwachung und Steuerung von Baustellen spezialisiert hat.

Tipp 22: Fördern Sie Work-Life-Balance

Die Tätigkeit in der Bau- und Immobilienwirtschaft ist zuweilen anspruchsvoll und oft zeitintensiv. Priorisieren Sie deshalb Ihre Aufgaben, setzen Sie realistische Ziele und lernen Sie, Aufgaben auch mal zu delegieren. Wenn möglich, führen Sie an Ihrem Arbeitsplatz Maßnahmen zur Gesundheitsförderung ein, wie ergonomische Möbel (z.B. flexibler Tisch zum Sitzen und Stehen), Fitnessmöglichkeiten für die Pause (Gymnastikbänder oder Joggen in der Mittagspause). Setzen Sie klare Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit. Stellen Sie dabei sicher, dass Sie genügend Zeit für Erholung und Freizeitaktivitäten haben. Pflegen Sie Hobbys, die Ihnen helfen, abzuschalten und sich zu regenerieren. Versuchen Sie sich geistig wie auch körperlich rege und fit zu halten. Dazu gehört auch eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf und „Nein!“-sagen können.

Tipp 23: Nehmen Sie sich Zeit für persönliche Weiterbildung

Verlassen Sie bewußt das Hamsterrad! Schaffen Sie sich Freiräume für das eigene Lernen. Nutzen Sie die Vielfalt an Online-Kursen und Webinaren, um sich in spezifischen Bereichen wie digitale Transformation, nachhaltiges Bauen oder neueste Bautechnologien fortzubilden. Überlegen Sie, ob es in Ihrem Umfeld jemanden gibt, der für Sie ein Mentor sein kann von dem Sie lernen können. Oder Sie schauen sich um nach einem spezifischen Coaching-Programm, um von den Erfahrungen und Kenntnissen anderer zu profitieren. Wenn möglich, setzen Sie einen festen Zeitpunkt in der Woche fest für Ihre persönliche Weiterbildung.

Tipp 24: Erhalten Sie sich Ihren Innovationsgeist

Nehmen Sie sich regelmäßig Zeit für kreatives Denken und Experimentieren. Sie sagen, sie haben keine Zeit? Dann empfehle ich Ihnen eine Ablenkungs-Diät: Notieren Sie alles was Sie im Alltag ablenkt. Das könnte der Fernseher sein, das (ziellose) Surfen im Internet, das „versacken“ vor YouTube oder Instagram. Danach wählen Sie eine dieser Ablenkungen aus und machen einen Vertrag mit sich selbst. Verzichten Sie eine Woche konsequent auf diese Ablenkung. Die gewonnenen Zeit investieren Sie in Ihren Innovationsgeist. Desweiteren sollten Sie stets neugierig und offen bleiben. Besuchen Sie Vorträge oder Kurse in Bereichen außerhalb Ihres Fachgebiets, um Ihre Perspektive zu erweitern und multilateral zu denken. Oft kommen die besten Ideen, wenn Sie Ihren Blickwinkel ändern. Und scheuen Sie sich auch nicht davor, neue Dinge auszuprobieren, auch wenn sie außerhalb Ihrer Komfortzone liegen.

Und nun?

Die Bau- und Immobilienwirtschaft steht vor spannenden Zeiten. Und der Schlüssel zum Erfolg liegt vor allem in der Anpassungsfähigkeit und der Bereitschaft, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und neue Wege zu beschreiten. Die Bau- und Immobilienwirtschaft ist eine Welt voller Möglichkeiten, die nur darauf wartet, von innovativen, engagierten und visionären Menschen gestaltet zu werden.

Die 24 Tipps sollen Ihnen helfen, die Herausforderungen und Chancen, die das Jahr 2024 und darüber hinaus mit sich bringen, erfolgreich zu meistern. Sehen Sie diese Ratschläge als Inspiration und nutzen Sie diese als Wegweiser für eine erfolgreiche und nachhaltige Zukunft.

Und schauen Sie auch gerne wieder hier vorbei, um sich das Eine oder Andere wieder ins Gedächtnis zu rufen.

Schlagwörter: Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Building Information Modeling, Nachhaltigkeit, Datenanalyse, Smart Building, Virtual Reality, Augmented Reality, Blockchain, Cybersicherheit, Internet of Things, Remote-Arbeit, Resilienz, agil, Weiterbildung, soziale Verantwortung, globale Perspektive, Work-Life-Balance, persönliche Entwicklung

Diesen Beitrag zitieren: Karl, C. [Christian K. Karl]. (2024). Bau- & Immobilienwirtschaft: 24 Tipps für 2024 [Blog-Beitrag]. 16.01.2024. BauVolution, ISSN 2942-9145. online verfügbar

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